HIPPOLINI ermöglicht einen ganzheitlichen Zugang.

Orientiert an Impulsen aus der Reformpädagogik (Montessori, Freinet, von Hentig u.a.) wurde ein vollständig ausgearbeitetes Curriculum mit einer Lernwerkstatt für das erste Reitjahr entwickelt. Viel Raum für Eigeninitiative in einer vorbereiteten Umgebung, artgerechte Rituale im Umgang mit den Tieren und ein pädagogischer Leitfaden wurden hier fein und durchdacht miteinander verwoben.

HIPPOLINI ist eine Lehrmethode mit Prinzipien und einem Kurskonzept

Es gibt die Kurse I und II, jeder Kurs dauert ein Schulhalbjahr und findet 1x wöchentlich statt. Darüber hinaus gibt es Ferienkurse, Schnupperangebote und vieles mehr.

 Für HIPPOLINI-Lehrkräfte steht ein sehr ausführliches Handbuch mit vielen Einheiten-Aufbauten zur Verfügung, das neben reichhaltigen Tipps aus der langjährigen Praxis klar und übersichtlich  Pädagogik, Prinzipien und Techniken der HIPPOLINI-Arbeit erläutert. 

Schauen sie doch einmal hinein in die Arbeit vom

 

 „HIPPOLINI-Institut“!

HIPPOLINI arbeitet mit zwei Ponys.

Wir setzen bei HIPPOLINI Ponys ein, weil kleine Reittiere besser mit kleinen Reitmenschen harmonieren – mental, in den Körperschwingungen und in manch anderer Hinsicht.

 

Das Pferd/das Pony ist ein Herdentier und aus diesem Grund ist es zusammen mit Artgenossen glücklicher. Wir arbeiten in unserer Lehrmethode deshalb mit mehr als einem Tier in der Bahn und machen das Lebewesen auch in seiner Arteigenen Kommunikation erfahrbar.

Die Lehrmethode

ALLE Reiteinstiegsmethoden scheiden sich erst einmal grundsätzlich in zwei Haltungen:

„Keine Zügel in die Hand der Reitanfänger!“    -          …. oder „doch!“

HIPPOLINI vertritt den ersten Ansatz:

In die Hände von Reitanfängern gehören zum Schutz der Tiere und zur Entwicklung einer sensiblen Kommunikation keine Zügel.

Das Ausbalancieren des eigenen Körpers und das Einfühlen in die Bewegung des Pferdes muss erst erlernt werden. Ein Anfänger braucht etwas, an dem er sich festhalten kann und das sollten nicht die Zügel sein. Sie sind die Verbindung zum sensiblen Pferdekopf bzw. –maul. Ein unausbalancierter Reiter mit Zügeln ist eine schmerzhafte Belastung für das Pferd.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



HIPPOLINI ist ein Gruppenkonzept für 6-8 Kinder.

Zusammen mit zwei ausgebildeten Ponys werden pädagogisch durchdachte und aufeinander aufbauende Spiele mit reichhaltig Bewegung für alle Beteiligten durchgeführt und der Umgang mit dem Pony geübt. Dabei wird eine solide Basis geschaffen: ein angstfreier, einfühlsamer und durchsetzungsfähiger Umgang mit den Tieren, ein ausbalancierter Sitz und ein kindgerechtes Grundwissen von der Pflege über den artgerechten Umgang bis zum Sport.

HIPPOLINI ist eine ideale Grundlage für jedes Reiten in einem Schulbetrieb, jeden Urlaub auf einem Ponyhof oder andere Möglichkeiten, weiterreichender in die Kunst des Reitens und den Umgang mit dem Pferd einzusteigen.

Gruppenarbeit mit Kindern ist sinnvoll. Sie fördert mit reichhaltigen Interaktionsmöglichkeiten die Sozial-kompetenz, den Lernprozess an sich und die Kommunikationsfähigkeit. Das bekannteste Gruppenkonzept für die Longenarbeit ist das Voltigieren, ein Kunstturnen auf dem Pferderücken.

Während ein Kind die achtsame und feinfühlige Zügelführung vom sicheren Boden aus lernt,

übt sich ein zweites Kind im Ausbalancieren des Sitzes  –

 

als Team wird so die Pferdewelt erlebt und erforscht.

Die klassische hippopädagogische Methode ist die Arbeit an der Longe. Sie trennt sinnvoll die Pferdeführung von den Reitanfängern, die sich so erst einmal auf ihren Sitz konzentrieren können. Longenarbeit lässt aber wenig Raum für den Bewegungsdrang, die herrliche Phantasie und die immense Spielbegeisterung der Kinder.

Die HIPPOLINI-Lehrmethode  greift das Prinzip der Longe auf – Trennung der Pferdeführung von den Reitenden – gibt es aber den Kindern als Team selbst in die Hand: